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Wer ist wir? Einwanderung und die Angst vorm Identitätsverlust

5. Oktober 2017 /18:00 - 19:30

Mit Reichsbürgern, PEGIDA und AfD hat sich in Deutschland eine neue Vielfalt rechtspopulistischer Bewegungen etabliert, die sich nicht erst seit den jüngsten Migrationsbewegungen wachsender Beliebtheit erfreut. Nicht nur in sozial schwachen oder bildungsfernen Schichten, sondern bis in die Mitte der Gesellschaft hinein finden sie wachsende Zustimmung für ihre oftmals fremdenfeindliche Rhetorik. Diese zielt auf eine verbreitete – aber diffuse – Angst vor den Globalisierungsfolgen sowie ein Gefühl von ‚Überfremdung’ und drohendem ‚Identitätsverlust’. In der öffentlichen Debatte wird dafür zumeist die steigende Zahl von Muslimen, die in unserem Land leben, als Erklärung herangezogen. Vielen Menschen im Einwanderungsland Deutschland fällt die Antwort auf die Frage: „Wer ist wir?“ zunehmend schwer – und immer öfter fällt sie uneinheitlich aus. Die Frage, wer ‚dazugehört’ und wer nicht droht zunehmend zu einem spaltenden Element in unserem Land zu werden.

Diese und andere Fragen diskutiert die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Aydan Özoguz gemeinsam mit Dr. Jasper von Altenbockum, verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik bei FAZ.NET – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Farhad Dilmaghani, Gründer und Vorsitzender der Initiative „DeutschPlus – Initiative für eine plurale Republik“, und Jagoda Marinić, Schriftstellerin („Made in Germany. Was ist deutsch in Deutschland?“), Theaterautorin und Journalistin, am 5. Oktober 2017 in der Bonner Akademie.

Details

Datum:
5. Oktober 2017
Zeit:
18:00 - 19:30

Veranstaltungsort

Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik GmbH
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